Über mich
 
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Jakob Knaus:
Kommt, lasst uns chillen!

Ist ziemlich egal, wie das "Abhängen" aussieht. Es kann sein, dass ich mit Freunden gemütlich in einer Lounge ruhige Musik höre oder ins Kino gehe. Chillig ist eben alles, was entspannend und cool ist.

Von Georg W. Bush erfunden?
Mehr über "Chillen" im
"STUPEDIA" - Enzyklopädie ohne Sinn"

 

 

Gerlinde Knaus "beschäftigt" sich als Mußekünstlerin mit der zweckfreiesten und erstrebenswertesten "Sache" der Welt: Mit Muße-Kunst - und das obendrein noch als Frau! Wahre Muße bringt beflügelnde Glückseligkeit... Ein göttinnenähnlicher Zustand.

Als Mensch, Frau, Mutter und selbständige Journalistin hat sie die Erfahrung gemacht, dass die Hinwendung zur Muße-Kunst als Daseinsform nicht notwendig an ein Privileg gebunden, sondern vielmehr eine mutige, bewusste Entscheidung ist...

Gerlinde Knaus hat Pädagogik kombiniert mit Germanistik studiert. Sie ist seit Juli 2007 zertifizierte Trainerin in der Erwachsenenbildung. Seit nunmehr zwei Jahren"netzwerkt" Knaus als Selbständige im Gründerinnenzentrum Steiermark.

2008 unternahm Knaus zwei Muße-Studienreisen nach Stockholm und Mallorca. Sie besuchte die "Futurum Skola", die sie als Lebenskunst-Schule betrachtet. Darüber wurden mehrere Presseberichte in verschiedenen Printmedien veröffentlicht. Im Juni lernte Knaus die Mußekünstlerin und Schriftstellerin Gisela Dischner und ihren Mann, Horst Vogel, in ihrer Finca auf Mallorca kennen. Anlass war das neue Buch von Dischner "Das Wörterbuch des Müßiggängers", das 2009 veröffentlicht wird. Hiezu ist eine Lesung in Salzburg geplant.

Gerlinde Knaus ist gebürtige Südsteirerin und lebt mit ihrem 18jährigen Sohn, Jakob, in Graz - in einem ehemaligen Dominikanerkloster.

Am liebsten "mußiziert" Knaus beim Gehen. Mit Muße gehen ist eine wunderbare Methode, um sich zu "entschleunigen" und sinnlich wahrzunehmen. "Beim zu Fuß gehen erschließe ich den Raum mit eigener Körperkraft. Ich bemerke, dass mir schon verloren geglaubten Fähigkeiten wieder zur Verfügung stehen."

Ganz persönlicher Muße-Alltag. Dort, wo wirkliches Leben ist. Wo Kinder lachen, wo Menschen kreativ sind, fernab vom geschäftigen Treiben. In der Natur. Am Grazer Plabutsch. Knaus genießt dort ihre Waldspaziergänge und mag besonders die Annäherung zum Thaler-See. Der Blick auf die Stadt. Immer anders. Immer gleich. In den Morgenstunden und bei Einbruch der Dunkelheit. Die Stadt verwandelt sich. Ihre ganz eigene Sicht. Wahrnehmung. Ein Licht, zwei Lichter, ein Lichtermeer. Ein Haus, zwei Häuser, ein Häusermeer. Licht und Dunkelheit. Kommen und Gehen. Tag für Tag. Nacht für Nacht. Jahr für Jahr.

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