Aktuelles

In der Gruppe Muße-Kunst verströmen...
Mußekünstlerinnen haben Mut zur Muße!
Sie geben einander die Lizenz zur Muße.
Sie gehören zur Muße-Avantgarde.
Meine Grundsätze

2010

Forschungsprojekt für "Muße-Kunst"
"Die Bedeutung von Muße für 'decent academic work' und 'decent unemployment' "
Gerlinde Knaus löst mit ihrem Unternehmen 'Schreiben+Muße-Kunst' einen Innovationsscheck beim Zentrum für Ethik und Armutsforschung ein. Es soll einerseits das Innovationspotenzial des Unternehmens, andererseits die Anwendungsmöglichkeit der Mußepraxis in der akademischen Welt analysiert werden. Da sich das Zentrum für Ethik und Armutsforschung und die Salzburg Ethik Initiative mit dem Thema 'decent work' und 'decent unemployment' befassen, sind die Themen, mit denen sich das Projekt auseinandersetzen wird, in diesem Bereich angesiedelt: 1. Bedeutung von Muße für Universitäten bzw. gute akademische Arbeit', 2. 'Muße und Arbeitslosigkeit', 3. 'Arbeitslosigkeit, Freizeit und Muße', 4. 'Neue akademische Arbeit' .

7. Juli 2009, Bildungshaus St. Virgil, Salzburg: Gisela Dischner liest aus ihrem "Wörterbuch des Müßiggängers" (Leseprobe)

2. Juli 2009:
Salzburger Frauen Salon: "Ein bisschen Zeit muss sein.
Salzburger Übergänge und Umbruchphasen im Frauenleben"
Mit am Sofa: Gerlinde Knaus und Muße-Kunst.

8. bis 11. Juli 2009
Müßig gehen
Wir erkunden mußevoll Wanderwege rund um das Bildungshaus St. Virgil.

Für Frauen, die an der gemächlichen Art der Fortbewegung Gefallen finden. Sie genießen es, dem Stress zu entfließen und mit Muße zu gehen.
Für Muße brauchen wir Zeit, Kraft und Raum. Wir beginnen wieder damit, Lebensraum mit eigenen Körpermöglichkeiten zu erschließen. Entschleunigung und das Neuentdecken einer Langsamkeit machen Muße möglich. "Beim zu Fuß gehen bemerke ich, dass mir schon verloren geglaubten Fähigkeiten wieder zur Verfügung stehen. Eher zufällig zuerst, immer zuverlässiger komme ich in einen anderen Bewusstseinszustand. Plötzlich verlangsamt sich alles - innen und außen. Mir fallen Dinge auf, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Der Gott der kleinen Dinge. Ich trage nie eine Uhr und weiß immer genau, wie spät es ist." (Gerlinde Knaus)
Nähere Infos:<hier>


28. 5. 2009,
St. Virgil Salzburg: Salzburger Anstöße: "Menschenwürdige Arbeit".
40 junge WissenschaftlerInnen aus ganz Europa kommen in Salzburg zusammen. Thema der „Salzburger Anstöße 2009“ ist „menschenwürdige Arbeit, menschenwürdige Arbeitslosigkeit“, ein nicht nur angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise wichtiges Thema. Am Donnerstag, dem 28. Mai 2009, findet um 20 Uhr ein Podiumsgespräch u diesem Thema im Bildungszentrum St. Virgil statt. Am gleichen Tag gibt es im Bildungszentrum zwischen 14 und 18 Uhr einen Workshop, an dem VertreterInnen von NGOs teilnehmen können.
Mit: Em .Univ. Prof.in Dr.in Gisela Dischner, Univ.-Prof. DDDr. Clemens Sedmak,
Univ.-Prof.in Dr.in Uta Wilkens

Kloster Pernegg (NÖ): 17. - 19. April 2009
Muße-Kunst für Frauen (abgesagt)

 

2008

Salzburg: 19./20. Juli 2008,
2tägiges Seminar für Frauen
Bildungshaus St. Virgil

<gleich hier> anmelden

Graz: 26. April 2008, Projekt "Alleinerziehende"


2. Juni 2007
"Muße-Kunst: Frauen dürfen alles - auch nichts tun!"
Frauenservice in Graz (abgesagt wegen zu geringer Teilnehmerinnenzahl))

19./20. Mai 2007
Muße-Kunst:
2tägiger Workshop für Frauen
St. Virgil, Salzburg

 



Salzburger Mußekünstlerinnen beim "Mußizieren"

Ich gebe in meinen Workshops und Seminaren Anregungen für Menschen, die sich in die Kunst des Müßiggangs einüben wollen.
Gemeinsam schulen wir unsere Sinne und erfinden Muße neu!

Rückmeldungen von Kursteilnehmerinnen:

...vielen dank nochmal für das schöne u bereichernde wochenende!! ich spüre die musse-nachwirkungen in meinem alltag, es lebt sich gerade entspannter ;)...ich hoffe es hält an!
eine frage hätte ich noch - wo gibts die musik zur herzmediation...? finde, es ist eine sehr interessante art der meditation, die durch die bewegung sehr wohltuend ist und das meditieren auch einfacher macht ;)...
alles liebe & viel muße


...Das war ein tolles Wochenende - so richtig zum Seele baumeln lassen...

...Ich erzählte meinen Eltern, dass ich an diesem Wochenende ein Zeitmanagementseminar besuchen werde. Sie hätten es nicht verstanden, wenn ich ihnen gesagt hätte, dass ich einen Mußekurs besuche :-) Nun stehe ich zur Mußekunst und ich werde meine Einstellung zum produktiven Nichtstun auch selbstbewusst nach außen vertreten. An diesem Wochenende habe ich viele gute Argumente, die für Mußekunst sprechen gelernt.

...Meiner Tochter geht es in der Schule nicht so gut. Ich glaube, ich kann sie jetzt leichter SEIN lassen, damit sie ihren Weg gehen kann. Da gehört viel Vertrauen dazu, ich meine zur Kunst des Geschehenlassens...(Workshop "Frauen dürfen alles, auch nichts tun. 19. Mai 06, Salzburg)

...Ich lebe in einer so genannten Patchworkfamilie und es ist oft schwierig, die Bedürfnisse von allen unter einen Hut zu bringen und außerdem leiden wir oft unter Zeitnot. Ich blicke jetzt viel gelassener auf meinen Alltag, ich bin irgendwie erleichtert, dass wir uns in der Gruppe das Nichtstun und Muße sozusagen erlauben. (Workshop 19. Mai 06, Salzburg)

...Der Workshop war toll, die Übungen und die Theorie, ich kann sehr viel mit nach Hause nehmen. Danke. (Workshop Salzburg)

...Eigentlich spielte Muße in meinem Leben immer eine wichtige Rolle, nur konnte ich sie bisher nicht benennen. Muße ist mir in diesem Kurs bewusst geworden. (Workshop Frauenservice, Dez. 05, Graz)

...Ich finde das Thema sehr spannend und der Workshop hat dazu angeregt, mich näher damit zu befassen. (Frauenhetz, Sep. 05, Wien)

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Muße-Kunst-Üben im Schlosspark Eggenberg (2004)
Ein "Muße-Tag" Wir haben uns um 13.30 Uhr im Schloßpark Eggenberg neben dem Eingang getroffen. Gerlinde hat uns untereinander vorgestellt und uns gleich eine erste "Aufgabe" gegeben: 15 Minuten lang herumgehen, sich einen Platz suchen, wo man sich wohl fühlt, entspannen, meditieren, was auch immer - mit der Seele baumeln... 3 Männlein und 3 Weiblein (wie ausgewogen!) verteilen sich im Park (aber nicht allzu weit voneinander entfernt). Ich setze mich gleich ganz in der Nähe in den Schatten auf eine Bank und übe göttlichen Gleichmut ;-) Nach 15 Minuten treffen wir uns wieder, zumindest drei Leute sind schon da... - nach und nach trudeln dann auch die anderen ein, Hartwig kommt als Letzter. Er ist am weitesten herumgegangen und sagt, die Zeit war für ihn zu kurz, er hätte mindestens eine Stunde gebraucht, um "den richtigen" Platz für ihn zu finden. Anderen erging es ähnlich. Ich habe beim Sitzen auf der Parkbank "Erkenntnis gewonnen" ! - Und zwar habe ich beim Sitzen auf dieser Bank eine Beobachtung gemacht, die ich vorher mein ganzes bisheriges Leben noch niemals gemacht habe! Vor mir auf dem Weg war eine Wasserlache.

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